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Friday, 22. September 2006

Physiotherapie findet Anwendung in den Bereichen:

  • mit Schulung und Beratung zur Vorbeugung von Krankheiten (Prävention).
  • Therapie und Rehabilitation in ambulanten Praxen oder teilstationären und stationären Einrichtungen.
  • Kurative Medizin in Krankenhäusern und ambulanten Praxen um Krankheiten zu erkennen, heilen oder zu lindern, bzw. eine Verschlimmerung zu verhüten.

Anwendungsgebiete nach medizinischen Fachbereichen:
Physiotherapie auf dem Gebiet der Traumatologie, Chirurgie und Orthopädie:

Die Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane bilden die häufigsten Gründe
(Indikationen) zur Anwendung physiotherapeutischen Verfahren.

Wirbelsäulenerkrankungen machen bei 22 Millionen Menschen in Deutschland,
die über wiederkehrende Rückenschmerzen klagen, den größten Teil der Verordnungen aus. Rückenschulen haben sich als präventive Schulungsprogramme bewährt, wenn es darum geht, aktiv etwas für einen gesunden Rücken zu tun.

Aus dem Bereich der Unfall-, Glenk- und Wiederherstellungschirurgie wird
Physiotherapie unter anderem bei folgenden Zuständen verordnet:

Frakturen

  • Umstellungsoperationen (Osteotomie)
  • Gelenkersatz durch Kunstgelenke (Endoprothesen)
  • Gelenkoperationen (z.B. Arthroskopie)
  • Bänder- Sehnen- und Muskelrisse
  • Amputationen
  • Entzündliche Gelenkerkrankungen (z.B. Rheuma)
  • Gelenkverschleiß (Arthrose)


Physiotherapie auf dem Gebiet der Neurologie und Pädiatrie:

Erkrankungen im Bereich des Zentralnervensystems (ZNS) einschließlich Gehirn,
Rückenmark und peripheren Nerven bilden den Schwerpunkt.

Im Erwachsenenalter werden Bewegungsstörungen physiotherapeutisch behandelt, wenn Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns (z.B. Schädelhirntrauma, Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose) oder Rückenmarks (z.B. Querschnittslähmung) oder im Bereich des peripheren Nervs (z.B. Lähmungen durch Nervenkompression oder Nervenverletzung) auftreten.

Häufig handelt es sich bei diesen Anwedungsgebieten um chronische Erkrankungen, die eine langfristige, bei kontinuierlichem Behandlungsbedarf lebensbegleitende Therapie erforderlich machen. Gerade auf diesem Gebiet umfasst Physiotherapie auch die Alltagsbewältigung unter Einbeziehung der Angehörigen, die Schulung im Gebrauch von Hilfsmitteln und schließlich die
Vermittlung von Hilfe zur Selbsthilfe.

Physiotherapie bei Erkrankungen der inneren Organe:


Anwendungsgebiete sind:

  • - Erkrankungen der Atmungsorgane (z.B. Asthma, Mukoviszidose, nach operativen Thoraxeingriffen)
  • - Herz- Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (z.B. arterielle und venöse Gefäßerkrankungen, Lymphödem)
  • - Erkrankungen des Magen- Dramtrakts (z.B. Stuhlinkontinenz)
  • - Erkrankungen der Nieren, Harn- und Geschlechtsorgane (Harninkontinenz).


Unser physiotherapeutisches Leistungsangebot dient nicht nur der Defizitorientierten Behandlungen von Erkrankungen, sondern leistet durch medizinische Kursangebote und einen Beitrag, um ein möglichst
hohes Gesudnheitsniveau im Sinne der Prävention zu schaffen.

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 18. October 2006 )
 
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