Von der Anfrage zum Ergebnis – Ihr Weg in unserer Praxis
Wenn Sie das erste Mal zu uns kommen, bringen Sie meist eine konkrete Sorge mit. Vielleicht plagen Sie seit Wochen Verspannungen, die nicht verschwinden wollen. Vielleicht suchen Sie Unterstützung für Ihr Baby, das unruhig schläft. Unser Weg beginnt genau hier. Wir nehmen Ihre Anfrage entgegen, hören Ihnen zu und planen jeden weiteren Schritt gemeinsam mit Ihnen.
Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, woran Sie sind. Vom ersten Telefonat über die Untersuchung bis zur letzten Behandlung begleiten wir Sie persönlich. Alexander Billich leitet jede Sitzung und passt die Therapie an das an, was Ihr Körper gerade braucht.
Wie läuft der erste Kontakt ab und was passiert danach?
Der erste Kontakt führt über ein kurzes Telefonat oder eine E-Mail, in dem Sie uns Ihre Beschwerden schildern, woraufhin wir einen Termin vereinbaren und Ihre Fragen klären. Manche Menschen rufen an, weil der Hausarzt eine Überweisung ausgestellt hat. Andere melden sich, weil sie Schmerzen haben und eigeninitiativ Hilfe suchen. Beide Wege führen zum gleichen Ergebnis. Sie bekommen einen Termin, der zu Ihrem Alltag passt.
Beim ersten Gespräch fragen wir nach der Vorgeschichte. Wann begannen die Beschwerden? Was verschlimmert sie? Gibt es Vorerkrankungen oder Operationen? Diese Anamnese bildet die Grundlage für alles Weitere. Ohne sie bleibt eine Behandlung oberflächlich. Mit ihr finden wir die Ursache.
Schritt 1: Anfrage und Terminfindung
Sie melden sich bei uns. Das geht schnell. Wir klären am Telefon, ob Osteopathie oder Physiotherapie für Ihr Anliegen passt. Dann suchen wir gemeinsam einen Termin. Sie bekommen keine Warteliste, sondern ein konkretes Datum.
Schritt 2: Erste Sitzung und Befund
Die erste Sitzung dauert etwa eine Stunde. Alexander Billich hört Ihnen zu, untersucht die betroffenen Regionen und prüft die Beweglichkeit. Am Ende dieser Sitzung erhalten Sie eine erste Einschätzung. Wir sagen Ihnen, was wir festgestellt haben.
Schritt 3: Individueller Behandlungsplan
Nach dem Befund erstellen wir Ihren Plan. Er enthält die voraussichtliche Anzahl der Sitzungen, die gewählten Techniken und das Ziel der Therapie. Wir passen den Plan an, wenn sich Ihr Zustand verändert. Flexibilität ist Teil unserer Arbeitsweise.
Schritt 4: Verlaufskontrolle
Nach einigen Sitzungen vergleichen wir den Ist-Zustand mit dem Befund. Haben sich die Schmerzen gelöst? Bewegen Sie sich freier? Wenn eine Methode nicht wirkt, wechseln wir. Wenn es Ihnen besser geht, reduzieren wir die Termine.
Welche Behandlung passt zu Ihren Beschwerden?
Die Auswahl der richtigen Methode hängt von Ihren Beschwerden ab, weshalb wir zwischen Osteopathie, Physiotherapie, neurologischer Krankengymnastik und speziellen Verfahren wie der Triggerpunkttherapie unterscheiden. Jede Methode setzt an einem anderen Punkt an. Manche Patienten benötigen die sanfte osteopathische Arbeit am Gewebe. Andere profitieren von aktivem Training in der Physiotherapie.
Ein Beispiel: Ein Patient kommt mit anhaltenden Kopfschmerzen in die Praxis. Die Ursache liegt nicht im Kopf, sondern in Verspannungen der Halsmuskulatur. Hier kommt die Triggerpunkttherapie zum Einsatz. Der Therapeut löst gezielt verhärtete Muskelstränge. Die Kopfschmerzen verschwinden, weil die eigentliche Spannung nachlässt. So verbindet sich Diagnose und Therapie zu einem sinnvollen Ablauf.
Osteopathie und Physiotherapie im Vergleich
Die Osteopathie arbeitet mit sanften manuellen Techniken am Bindegewebe und an den Organen. Sie eignet sich für funktionelle Störungen und chronische Beschwerden. Die Physiotherapie aktiviert die Muskulatur durch Bewegung und Übung. Sie hilft nach Operationen oder bei akuten Verletzungen. Beide Verfahren ergänzen sich.
Wenn der Körper Signale sendet
Manche Menschen leiden jahrelang an diffusen Schmerzen, ohne eine klare Diagnose zu erhalten. Die osteopathisch orientierte Behandlung sucht nach Blockaden im Körper. Oft finden sich Spannungen, die sich von einer Stelle zur anderen ausbreiten. Wenn wir diese Ketten lösen, verschwinden die Beschwerden oft dauerhaft.
| Beschwerdebild | Primäre Methode | Typischer Ablauf |
|---|---|---|
| Akute Rücken- oder Gelenkschmerzen | Physiotherapie, osteopathisch orientierte Techniken | Befund, Schmerzlinderung, Mobilisation, Eigenübungen |
| Chronische Verspannungen, Kopfschmerzen | Triggerpunkttherapie, Osteopathie | Anamnese, Auffinden der Triggerpunkte, manuelle Lösung |
| Folgen eines Schlaganfalls | Neurologische Krankengymnastik | Erhalt und Wiederherstellung von Bewegung, intensives Training |
| Unruhe bei Säuglingen | Baby-Osteopathie | Sanfte Berührung, Lösen von Spannungen, Beobachtung |
Wann ist die Neurologie Teil der Therapie?
Neurologische Krankengymnastik kommt zum Einsatz, wenn das Nervsystem die Bewegung steuert und beeinträchtigt ist, was nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder nach Verletzungen der Nervenbahnen geschieht. Hier geht es nicht nur um Muskeln. Es geht um die Verbindung zwischen Gehirn und Körper. Wenn diese Verbindung gestört ist, müssen wir sie neu anregen.
Die Rehabilitation nach einem Schlaganfall erfordert Geduld. Wir üben Bewegungsabläufe, die früher selbstverständlich waren. Greifen, Stehen, Gehen. Schritt für Schritt. Die Krankengymnastik hilft dem Nervsystem, neue Wege zu finden. Oft dauert diese Therapie Monate. Wir begleiten Sie auf diesem Weg und passen die Übungen an, was Ihr Körper jeden Tag neu leistet.
Es gibt Grenzen. Wenn eine Nervenbahn vollständig durchtrennt ist, kann keine Therapie der Welt die Funktion wiederherstellen. Wir arbeiten dann mit dem, was möglich ist. Das bedeutet Kompensation. Wir trainieren gesunde Strukturen, damit sie die Arbeit der geschädigten übernehmen. Das ist ehrlich und hilft mehr als falsche Hoffnung.
Ein konkreter Ablauf nach Schlaganfall
Zuerst prüfen wir, welche Bewegungen noch möglich sind. Dann beginnen wir mit leichten Übungen. Die myofasziale Arbeit lockert verkürzte Muskulatur. Die neurologische Krankengymnastik trainiert gezielt die gelähmten Partien. Jede Sitzung baut auf der vorherigen auf.
Warum die Kombination wichtig ist
Schlaganfallpatienten haben oft Begleitprobleme. Die gesunde Seite muss mehr tragen. Das führt zu Verspannungen. Hier verbinden wir neurologische Therapie mit osteopathischen Techniken. Wir behandeln die Spastik und die myofasziale Spannung gleichzeitig. So entsteht ein Behandlungsplan, der den ganzen Körper berücksichtigt.
Wie läuft eine Baby-Osteopathie Sitzung ab?
Die Baby-Osteopathie unterscheidet sich stark von der Erwachsenenbehandlung, da wir mit extrem sanftem Druck arbeiten, um Spannungen im Körper des Säuglings zu lösen, die oft durch die Geburt entstanden sind. Babys können nicht sagen, wo es weh tut. Sie weinen. Sie schreien. Sie schlafen nicht. Diese Signale deuten wir.
Eine Mutter bringt ihren Säugling in die Praxis. Das Baby schreit jede Nacht stundenlang. Die Verdauung ist unruhig. In der Untersuchung findet Alexander Billich eine leichte Blockade im Bereich der Halswirbelsäule. Diese Spannung entstand während der Geburt. Mit zarten Handgriffen löst er die Blockade. Das Baby entspannt sich sichtlich. In den folgenden Nächten schläft es durch.
Die Behandlung eines Säuglings dauert etwa dreißig Minuten. Wir legen das Baby auf eine weiche Unterlage. Der Therapeut tastet vorsichtig nach Bewegungseinschränkungen. Die Hände bleiben sanft. Es gibt keine Manipulation. Kein Knacken. Kein Druck. Der Körper des Babys reagiert auf minimale Reize. Oft genügt eine Sitzung. Manchmal sind zwei oder drei nötig, um das Gewebe vollständig zu entspannen.
Signale, die Eltern erkennen können
Eltern kennen ihr Baby am besten. Wenn ein Säugling ständig unruhig ist, viel weint und sich schwer beruhigen lässt, kann eine osteopathische Behandlung helfen. Auch asymmetrische Bewegungen oder eine bevorzugte Kopfhaltung sind Hinweise. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl.
Was die Behandlung nicht leistet
Die Osteopathie ersetzt keine medizinische Diagnose. Wenn Ihr Baby Fieber hat, erbrechen muss oder Gewicht verliert, gehen Sie zum Kinderarzt. Wir behandeln funktionelle Spannungen. Akute Krankheiten gehören in ärztliche Hände. Wir klären das im Vorgespräch offen.
Was passiert nach der letzten Sitzung?
Wenn Ihre Behandlung endet, geben wir Ihnen Werkzeuge für den Alltag mit, damit Sie selbstständig weiterarbeiten und den Erfolg der Therapie langfristig sichern können. Das bedeutet Eigenübungen. Das bedeutet Tipps für die Haltung am Arbeitsplatz. Das bedeutet manchmal auch die Empfehlung, nach einigen Monaten zur Kontrolle wiederzukommen.
Heilung ist kein Moment. Sie ist ein Prozess. Wir begleiten Sie so lange, wie Sie uns brauchen. Wenn Sie nach Monaten wieder Beschwerden bekommen, melden Sie sich. Wir schauen gemeinsam, was sich verändert hat. Die Tür unserer Praxis bleibt offen. Sie müssen nicht von vorne anfangen, weil wir Ihre Vorgeschichte kennen.
Wenn Sie wissen möchten, ob unsere Methoden zu Ihrem Anliegen passen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und finden gemeinsam heraus, wie wir Ihnen helfen können.
